Die tänzerischen Aspekte der Musik von W.A. Mozart, Béla Bartók und Ottorino Respighi stehen im Mittelpunkt des Konzerts der Bayerischen Kammerphilharmonie am 19. März.

1905 unternahm Bartók eine Reise quer durchs ungarische Königreich. Während dieser Reise zeichnete der junge Komponist authentische Volksmelodien der Landbevölkerung mit Hilfe eines Phonographen auf. Das Ergebnis dieser Studien sind unter anderem die »Rumänischen Volkstänze«, in welchen Bartók sieben der gesammelten Melodien zu einer Suite verarbeitete. Ebenfalls ein Sammler von kultureller Tradition war Respighi, der seine Vorbilder vor allem in den italienischen Meistern der Renaissance- und Barockzeit fand. Sein tänzerisches Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur KV 622 widmete W.A. Mozart dem Klarinettenvirtuosen Anton Stadler, der damals das noch junge Instrument wie kein Anderer beherrschte. Den Klarinettenpart des Abends im Kleinen Goldenen Saal übernimmt die junge Solistin Caroline Inderbitzin.

Beginn ist um 18 Uhr.

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