Unter dem Titel »Falscher Hase« zeigt das Ballonmuseum Gersthofen vom 28. April bis 23. Juli neue Werke von Felix Weinold.

In der Küche ist der »Falsche Hase« ein Gericht aus Gehacktem, das am Ende vielleicht der Form eines Hasenbratens ähnelt, obwohl garantiert kein Hase drin ist. Auch in Weinolds Malerei mischt sich Material aus unzähligen Quellen. Aber wo am Ende Hase draufsteht, kann durchaus Huhn drin sein. Oder Hund. Weinold, Preisträger des Kunstpreises der Stadt Gersthofen 2016, eignet sich gefundenes Material an, bedient sich ungeniert in der Welt der Bilder. Alles ist ihm Stoff und Gegenstand, die gesamte Kunstgeschichte ein Bergwerk. Im künstlerischen Prozess werden familieneigene Fotos, Bilder aus dem Internet, aus Zeitungen, Zeitschriften und Grafiksammlungen, naturwissenschaftlichen Tafelwerken und historischer Reklame zu einem Amalgam, das sich komplett der individuellen Handschrift des Künstlers unterordnet. Es entstehen völlig neue Zusammenhänge.

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