»Die Brennenden Giraffen« eröffnen das Ausstellungsjahr des Kunstvereins Augsburg.

Seit rund acht Jahren seziert Hank Schmidt in der Beek den Bestand seiner eigenen Bibliothek, um die Welt der Peanuts, der Panzerknacker und der Schlümpfe in chirurgischer Präzision in die Geschichte der modernen Kunst zu implantieren. Er trennt das Rohmaterial auseinander, durchmischt es, kombiniert es neu, vertauscht und verdreht es, um es dann wieder zusammenzusetzen. Am Ende passt doch wieder alles und erscheint im gewandelten Kontext schlüssig. Neben dem umfassenden Einblick in das aktuelle Collagenwerk des Künstlers zeigt die Schau eine Auswahl absurder Pleinair-Bilder. Für sie bereiste der Künstler über Jahre hinweg gemeinsam mit dem Fotografen Fabian Schubert historische Wirkstätten der Freilichtmalerei. Die Arbeit mündete in einen druckfrischen Bildband.

Ausstellungsdauer: bis 30. April.

www.kunstverein-augsburg.de