„Talente für die Region“ begrüßt zahlreiche neue Mitglieder

„Talente für die Region“ begrüßt zahlreiche neue Mitglieder

„Talente für die Region“ ist rund zwei Jahre nach seiner Gründung eines der führenden Talente-Netzwerke in Bayerisch-Schwaben. Zuletzt konnte der Verein rund um den Vorstandsvorsitzenden Christian Gebler gleich mehrere namhafte Unternehmen als Partner gewinnen.

Die voxeljet AG hat ihren Sitz in Friedberg. Der mehrfach ausgezeichnete Hersteller von 3D-Drucksystemen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

Hosokawa Alpine AG hat ihren Hauptsitz in Augsburg. Dort beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeiter. Seit 2008 hat Hosokawa Alpine insgesamt 30 Millionen Euro in Augsburg investiert. Dabei sind mehrere neue Fertigungs- und Montage-Gebäude entstanden.

Auch die Patentanwälte Charrier Rapp & Liebau sind Mitglied von „Talente für die Region“. Mit 20 Mitarbeitern ist die Patentanwalts-Kanzlei die größte Schwabens und wurde 2014 mit der Auszeichnung „Qualität – Made in Augsburg“ gewürdigt.

Die Sortimo International GmbH hat ihren Hauptsitz in Zusmarshausen. Seit über 40 Jahren werden dort Fahrzeugeinrichtungs-Lösungen entwickelt. Auch der neue Sortimo Innovationspark soll dort entstehen.

Die Andreas Schmid Logistik AG ist ein weiterer strategischer Partner von „Talente für die Region“. Unter den über 2.000 Mitarbeitern befinden sich 100 Auszubildende. Das zeigt den hohen Stellenwert, den Nachwuchs-Förderung im Unternehmen innehat.

Die manroland web systems GmbH mit Sitz in Augsburg ist der führende Hersteller von Drucksystemen im Rollenoffset. Das Unternehmen gehört zur L. Possehl Gruppe und beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter.

Auch Landrat Martin Sailer und das Team der Wirtschaftsförderung des Landratsamts sind Partner von „Talente für die Region“. Martin Sailer ist bereits seit 2008 Landrat im drittgrößten Landkreis Bayerns. Das Landratsamt beschäftigt 860 Mitarbeiter und verwaltet ein Haushalts-Volumen von rund 260 Millionen Euro.

Text und Foto von der Online-Redaktion von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Weitere Wirtschaftsnews lesen Sie unter www.B4BSCHWABEN.de.

Kauf von GIS öffnet neue Märkte für CPU

Kauf von GIS öffnet neue Märkte für CPU

Auf der Hauptversammlung der CPU Softwarehouse AG am 3. Juli 2017 wurde deutlich: Bereits wenige Monate nach der Übernahme von NSG GIS hat dieser Schritt den Augsburger Software-Entwickler deutlich verändert.

„Im Jahr 2016 ist einiges passiert. Besonders der Zukauf der NSG GIS GmbH hat die CPU substanziell verändert! Die zum Jahresende abgeschlossene Transaktion bringt uns einen großen Schritt voran“, so Roger Heinz, Vorstand CPU. Vor der Übernahme durch CPU war GIS eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten CAMCOM SE. Die Übernahme stemmt die CPU komplett aus Eigenmitteln. Der Kaufpreis beträgt eine Million Euro. „Die Übernahme der GIS ist das Ereignis im Jahr 2016, das mit Abstand die größten Auswirkungen auf unser operatives Geschäft und unsere Finanz-Kennzahlen hat – und noch haben wird. Dieser Zukauf ist für uns ein ‚Game-Changer‘“, so Heinz weiter.

Fachkräftesicherung bleibt wichtiges Thema

Zudem ist CPU deutlich gewachsen. „Wir haben jetzt eine Größe erreicht, die es uns ermöglicht, regelmäßig interessante Ausbildungs-Plätze anzubieten“, erklärt Heinz. Bereits in den Vorjahren hat CPU an den Projekten „Zukunftsinvestition Bildung“ und „ZuBi 2.0“ teilgenommen. Als eines der ersten Unternehmen unterstützt CPU zudem den Verein „Talente für die Region“.

Wie der Kauf von GIS CPU zu Wachstum verhilft und was das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 plant, lesen Sie hier.

Text und Foto von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Weitere Wirtschaftsnews lesen Sie unter www.B4BSCHWABEN.de.

Christian Gebler hält Vortrag am ZWW – Projekt: Auslandseinsatz

Christian Gebler hält Vortrag am ZWW – Projekt: Auslandseinsatz

Sechs Jahre verbrachte Christian Gebler als Expatriat mit seiner Familie in Middle East – Dubai und Oman. In seinem Vortrag am ZWW gibt er Einblicke in diese spannende und lehrreiche Zeit.

“Mut, Kreativität und Durchhaltevermögen sind sicherlich die wichtigsten Eigenschaften, die man für einen längeren Arbeitsaufenthalt im Ausland benötigt“, fasst Christian Gebler zusammen.

Nach seinem Studium des International Managements an der Hochschule Augsburg begann er seine Karriere als Verkaufsberater eines liechtensteinischen Werkzeugherstellers. Schon nach einer ersten holprigen Woche lernte er eine erste wichtige Lektion kennen, welche Ihn für spätere Führungspositionen stets leitete.

„Finde dein eigenes Konzept und ziehe es durch, wenn du davon überzeugt bist.“

Seine Idee war es, anstatt seine Kunden mit dem Auto zu besuchen und nur wenige Produkte präsentieren zu können, sie durch die riesige Ausstellungshalle der Firma zu führen, um ihnen dort die komplette Produktpalette zu zeigen. Anfangs von den Kollegen belächelt, wurde er auf diese Weise einer der erfolgreichsten Sales Manager der Firma. So kam es nicht von ungefähr, dass er bald einen Anruf des Geschäftsführers erhielt. Dieser ließ ihn wissen, dass er als Verkaufsleiter in Neustadt an der Weinstraße in der Pfalz sein eigenes Team leiten dürfe. Es folgte also der erste berufsbedingte Umzug, noch nicht ins Ausland, aber ein gutes Stück weg von Zuhause. Die neue Position lehrte Christian Gebler eine weitere prägende Lektion:

„Spiele nicht den Oberlehrer. Steig in das Auto deiner Mitarbeiter und lern Sie kennen. Hör Ihnen zu, erkenne ihre Stärken und Schwächen und entwickle dein Team weiter.“

Mit dieser Herangehensweise meisterte er dieses Kapitel mit Bravour und erhielt nach vier erfolgreichen Jahren in der Pfalz einen weiteren Anruf, der es „in sich hatte“. Er solle befördert werden und für die Firma nach Maskat in den Oman ziehen, um dort das Geschäft auszubauen. Trotz Heimweh und mehrfachen Problemstellungen blieb die Familie zwei Jahre dort und zog dann für weitere vier Jahre nach Dubai. Während Christian Gebler über diese Zeit sehr emotional berichtet, wird klar, dass ein Auslandseinsatz vor allem Durchhaltevermögen fordert, denn es gibt einige schwierige Situationen zu meistern: Der Sohn, der sich anfangs schwer tut neue Freunde zu finden und die Frau, die mit kulturellen Unterschieden und Herausforderungen kämpft. Doch selbst als Termiten den Umzugs-Container der Familie befallen und viele persönliche Erinnerungen aus der Heimat verloren gehen, geben die Geblers nicht auf und versuchen sich eine Existenz in dem fremden Land aufzubauen. Der Sohn findet schließlich Anschluss, lernt Englisch und Arabisch und die Ehefrau findet eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Schule des Sohnes.

Aber auch der Job ist nun alles andere als ein Selbstläufer: Vertriebsstrategien, die in Deutschland funktionieren, gehen dort nicht auf und Kommunikationsprobleme erschweren den Arbeitsalltag. Hier kommt es auf die Kreativität an und Christian Gebler findet seinen eigenen Weg, die bei ihm tätigen Führungskräfte weiter zu entwickeln. Die wichtigste Lektion, die er lernt:

„Notiere die Aufgaben, die du weitergibst und gib deinen Mitarbeitern ebenfalls Zettel und Stift. So stellst du sicher, dass die Aufgabe erledigt wird, wie sie delegiert wurde.“

Als die Zeit in Dubai zu Ende geht und die Familie zurück nach Deutschland kehrt, blickt sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Und das wirklich Positive fasst Christian Gebler am Ende folgendermaßen zusammen: „Die Erfahrung kann einem niemand mehr nehmen.“

Autor: Frederik Meisner, ZWW
Foto: Peter Neidlinger, zentrale Fotostelle der Universität Augsburg für das ZWW

Stephan Deurer: Das prägt die Baubranche 4.0

Stephan Deurer: Das prägt die Baubranche 4.0

Kluge Köpfe aus der Welt des Bauens und der Architektur in Bayerisch-Schwaben stellen sich der Herausforderung des B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN Fragebogens, der Ein- und Ausblicke in eine ebenso bodenständige wie kreative Branche liefert. Folge 3: der Augsburger Bauunternehmer Stephan Deurer.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Deurer, wenn Sie heute aus dem Fenster schauen: Welches „Wetter“ sehen Sie über der schwäbischen Baukonjunktur?

Heiter mit einem wunderbaren Sommer, wenn Augsburg seine Hausaufgaben macht. Mit dem Universitätsklinikum werden ab 2019 rund 100 neue Professoren und um die 1.500 Studenten nach Augsburg kommen. Die Weiterentwicklung des Innovationsparks und der hohe Kostendruck in München werden weitere Unternehmen in die Fuggerstadt ziehen. Alle brauchen ein Dach über dem Kopf und moderne Büros, um qualifizierte Mitarbeiter zu binden.

Erwarten Sie in nächster Zeit größere Veränderungen?

Um die beschriebenen Entwicklungen zu stemmen, wird in den nächsten Jahren ein Investitions-Volumen von vier bis fünf Milliarden Euro nötig sein. Dieses Geld können die Augsburger Projektentwickler und Investoren, die bisher den Markt mehr oder weniger alleine bestimmen, nicht aufbringen. Wir müssen den Immobilienmarkt daher über die Region hinaus vermarkten und proaktiv die nötigen Rahmen-Bedingungen für die bevorstehenden Prozesse schaffen.

Wenn Sie Auftraggeber von gewerblichen Bauprojekten heute mit denen von vor 10 oder 15 Jahren vergleichen: Was hat sich verändert?

Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und beobachten, dass überall schneller und effizienter gehandelt wird. Trotzdem benötigen wir mehr Zeit, um ein Projekt von der Planung bis zum Einzug  zu realisieren. Wir warten teilweise über sechs Monate auf eine Baugenehmigung. Hohe Auflagen und gerichtliche Auseinandersetzungen verzögern die Realisierung von Bauprojekten. Sie haben den Kostendruck und das unternehmerische Risiko drastisch erhöht.

Wo ist für Sie in Sachen Gewerbebau der aktuelle „Hot Spot“ in Bayerisch-Schwaben?

Im Augsburg Innovationspark, im Sheridan Park, aber sicherlich auch in ländlicheren Regionen so wie beispielsweise in Nördlingen. Dort entstehen in der Altstadt moderne, nachhaltige Arbeitswelten, die den Standort stärken.

Was ist Ihr persönliches Vorzeige-Objekt – und warum?

Der Sheridan Tower in Augsburg. Mit ihm kommt eine neue Generation von Bürowelten nach Augsburg. Die moderne und hochwertige Grundausstattung der Mietflächen und das technische Gebäude-Konzept schaffen die Basis für motiviertes und effizientes Arbeiten, fördern Teamwork und erhöhen den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz. Dies ist ein wichtiger Aspekt, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten und so als innovativer Wirtschaftsstandort attraktiv zu bleiben.

Welchen guten Rat haben Sie für gewerbliche Bauherrn?

Neben modernen Kommunikations-Strukturen gehört die Nachhaltigkeit mit zu den Erfolgs-Faktoren einer zukunftsorientierten Büro-Immobilie. Nachhaltigkeit bedeutet, dass die Räume in Immobilien in Zukunft ohne große Zusatzkosten auf sich ändernde Anforderungen angepasst werden können. Sie schafft Aufenthalts-Qualität und Identifizierung. Sie bringt zudem Bewertungs- und Finanzierung-Vorteile, langfristige Werte-Beständigkeit und garantiert geringere Betriebs- und Lebenszyklus-Kosten.

Welche technische Entwicklung oder Innovation verändert gerade Ihre Branche?

Die jungen Generationen ‚Millennium’, ‚Y’ und zukünftig  auch schon ‚Z’ messen ihrem Arbeitsumfeld mindestens genauso viel Bedeutung bei wie der Entlohnung. Sie wollen sich wohlfühlen sowie Arbeit, Familie und Freizeit optimal und mit wenig Zeitverlust miteinander verbinden können.

Von welchem Baustoff oder -material geht gerade die größte Anziehungskraft oder Begeisterung aus?

Die Mischung macht‘s. Besonders faszinierend finde ich persönlich Kombinationen, in denen Lichteffekte dem Gebäude immer wieder neue Akzente bescheren.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Branche und für Ihr Unternehmen?

Mit der Digitalisierung verändert sich vieles, wenn nicht sogar alles. Visualisierung und neue Kommunikationswege werden die Baubranche 4.0. prägen. Als Arbeitgeber steht nicht mehr das „wo?“, sondern das „was habe ich zu tun?“ und „wie kann ich es umsetzen?“ unserer Mitarbeiter im Vordergrund. Hierfür schaffen wir ein Arbeitsumfeld, in dem eine fruchtbare, effiziente interne aber auch externe Kommunikation mit unseren Partnern und Kunden möglich ist.

Berührt Sie der Fachkräftemangel oder die Zurückhaltung bei den Azubis?

Bisher hat asset noch immer die Mitarbeiter bekommen, die wir wollten. Aber: Nur wenn es uns gelingt, Fachkräfte und Azubis nach Augsburg zu locken und an die Stadt zu binden, wird auch der Immobilienmarkt weiterhin prosperieren. Daher ist es so wichtig, dass die Branche und die Stadt jetzt diese einmalige Chance nutzen und die Standort-Attraktivität von Augsburg stärken und bekannt machen!

Text von Ulrich Pfaffenberger, Redaktion von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Weitere Wirtschaftsnews lesen Sie unter www.B4BSCHWABEN.de.
Foto von asset bauen wohnen gmbh.

Faurecia zieht ins Technologiezentrum Augsburg

Faurecia zieht ins Technologiezentrum Augsburg

Entstehen wird ein neues Forschungs-Zentrum, das die bestehenden Standorte von Faurecia in Augsburg ergänzt. Dazu schließt sich Faurecia dem Carbon Composites Cluster an. Dass sich das Unternehmen dabei für die Fuggerstadt und das TZA als Standort entschieden hat, sorgte für große Begeisterung unter den Verantwortlichen. „Bei einem Projekt wie diesem müssen wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten“, erklärte Wolfgang Hehl, Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH.

Faurecia strebt Massenproduktion von Carbon-Teilen an

„Es ist kein neuer Player in Augsburg, sondern einer, der seine Ausrichtung ausgeweitet hat und seinen Produktions-Standort um eine Forschungs- und Entwicklungs-Abteilung weiterentwickelt“, kommentierte Zweite Bürgermeisterin Eva Weber die Neuigkeiten. Genau ausformuliert ist das Projekt jedoch noch nicht. Dadurch konnten auch noch keine genauen Flächenangaben gemacht werden, die Faurecia im Technologiezentrum benötigt. Rund die Hälfte der Halle habe man vorsorglich für das Unternehmen reserviert, erläuterte Hehl. Ziel ist es, Automobile-Teile aus Carbon serienmäßig produzieren zu können. Die Carbonfaser soll so bis Anfang der 2020er Jahre für die Massenproduktion von Fahrzeugen sinnvoll nutzbar gemacht werden. Dazu müssen neue Verfahren kombiniert werden um eine vollautomatische und digitalisierte Prozesskette zu ermöglichen. Nur so können die Kosten entsprechend gesenkt werden. Weiter steht das Thema Recycling im Fokus.

„Ziel ist es, Weltführer in diesem Bereich zu werden“

Dafür investiert Faurecia in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro in die Forschungs-Abteilung. „Wir brauchen neue Kompetenzen – Entwickeln ist für uns die Zukunft“, beschrieb Christophe Schmitt, Executive Vice President Faurecia Clean Mobility, den Antrieb hinter diesem Schritt. Im ersten Zug sollen zehn bis 15 neue hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden. „Es ist eine große Chance, einer der ersten zu sein, die Carbon-Teile für die Automobilindustrie produzieren.“ Das Unternehmen sei stolz, sich beim Thema Carbon in Augsburg zu beteiligen. „Ziel ist es, Weltführer in diesem Bereich zu werden“, so Schmitt. Augsburg sei dafür ein perfekter Standort, da die Stadt zwischen Audi, BMW und Porsche liegt.

Freistaat fördert Carbon-Forschung mit 15 Millionen Euro

Freude löste der Einzug in das TZA auch beim Freistaat Bayern, vertreten durch Staatssekretär Franz Josef Pschierer, aus. „Sie kamen zur richtigen Zeit an den richtigen Ort um ihre Forschungs-Abteilung auszubauen“, betonte er. „Einer der Unique Selling Points in Bayern ist insbesondere auch das Thema Carbonfaser.“ An dieser werde gerade in Augsburg stark geforscht. Mit einer Anschlussförderung für Campus Carbon 4.0. in Höhe von rund 15 Millionen Euro stärke Bayern diesem Thema auch finanziell den Rücken. Pschierer kündigte weiter an, sich im Nachtragshaushalt des Freistaates für weitere Gelder stark machen zu wollen.

Text und Foto von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion von B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Weitere Wirtschaftsnews lesen Sie unter www.B4BSCHWABEN.de.

Butzbach GmbH Industrietore stellt vor: Produktmanager (m/w) für neue Fiberglas-Anwendungen

Butzbach GmbH Industrietore stellt vor: Produktmanager (m/w) für neue Fiberglas-Anwendungen

Talente für die Region hat bei der Butzbach GmbH Industrietore nachgefragt und wollte wissen, was tatsächlich hinter dem Beruf eines Produktmanagers für neue Fiberglas-Anwendungen steckt.

Talente für die Region: Wie sieht der Arbeitsalltag zusammengefasst in fünf Sätzen aus?

Butzbach: Jedes Projekt beginnt mit einem Markt-Check: Ich prüfe, wo interessante Potenziale für Butzbach stecken könnten. Daraus entwickle ich dann mit meinen beiden Kollegen aus dem Produktdesign und der -entwicklung Vermarktungskonzepte mit allem, was dazugehört. Zu überprüfen, ob das Konzept dann schlussendlich am Markt erfolgreich sein kann, gehört ebenfalls zu meinen täglichen Aufgaben. Sehe ich das Potenzial das Produkt zu vermarkten, erstelle ich einen Businessplan und bereite die Serieneinführung meiner Konzeptstudie vor – und freue mich, wenn das neue Produkt dann zum ersten Mal beim Kunden eingebaut wird.

Was sind die Job-Highlights in dieser Position?
Ich arbeite in einem etablierten und bereits am Markt erfolgreichen Unternehmen, kann aber agieren, wie ein Start-up. Diese Verbindung aus wirtschaftlicher Sicherheit und Innovationskraft ist mein persönliches Job-Highlight.

Welche drei Worte beschreiben, was Sie an diesem Job positiv überrascht hat?
Gestaltungsmöglichkeit, Aufgabenspektrum, Verantwortung

Welche Maschine oder welches Arbeitsgerät „begrüßt“ Sie zu Beginn des Arbeitstages?
Die Kaffeemaschine! Und dann mein Laptop.

Welche drei Worte stehen in Zusammenhang zu diesem Job?
Unternehmergeist, Erfolgswille, Durchsetzungsvermögen

Welche Stärken helfen in diesem Job am meisten weiter und warum?
Ich denke, mein strukturiertes Projektmanagement – nur wenn ich immer alles im Blick habe, werden meine Ideen auch Realität.

 

Profil der Stelle:

  • Strategisches Planen und Erschließen von neuen Anwendungen für unsere Fiberglas-/GFK-Produkte.
  • Erfolgsverantwortung für die neuen Fiberglas-/GFK-Anwendungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
  • Mitarbeit bei der Produktentwicklung speziell im Bereich GFK-/Faserverbundtechnologien.
  • Durchführung von Marktanalysen und Wettbewerbsbeobachtungen. Erarbeitung von Wirtschaftlichkeits- bzw. Profitabilitätsbetrachtungen zu den neuen Anwendungen.
  • Erstellen von Marketing-Konzepten.
  • Organisation der Markteinführungen.
  • aktives Ideen- und Innovationsmanagement

Anforderungsprofil an den/die Bewerber/in:

  • abgeschlossenes Studium zum Wirtschaftsingenieur, Technisches Innovations- und Produktmanagement oder Vergleichbares.
  • Erfahrung im Produktmanagement oder Business-Development.
  • gute betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.
  • starkes Interesse an neuen Technologien.
  • engagiert, ausdauernd, kommunikativ, aufgeschlossen und flexibel.
  • selbstständige, zuverlässige und gewissenhafte Arbeitsweise.
  • sicherer Umgang mit MS Office.
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.